Mi, 14.01.2026
19.00 Uhr
Grüner Salon
10.00 €
8.00 € ermäßigt
Die DDR ist nicht nur das Subjekt einer eigenen, sondern auch das Objekt einer internationalen Literatur. Zahlreiche Autoren und Autorinnen haben Reisen in die DDR geschildert und die ostdeutsche Diktatur mit fremdem Blick beschrieben: etwa Peter Schneider, Franz Xaver Kroetz und Martin Walser (BRD), Max Frisch (Schweiz), John Le Carré und Frederick Forsyth (England), Jonathan Franzen (USA), Carlos Cerda und Roberto Ampuero (Chile), Juan Villoro (Mexiko), Chico Buarque (Brasilien), Nedim Gürsel und Emine Sevgi Özdamar (Türkei). Was haben sie kritisch wahrgenommen? Was fanden sie faszinierend? Und welche Sprache haben sie gefunden, um ihre Beobachtungen darzustellen? Wie wird die DDR jeweils für sich erkundet? Und inwiefern steht sie zugleich für etwas anderes? Auch die Erinnerungen von Musikern, Politikern, Diplomaten und Korrespondenten können dabei berücksichtigt werden. Der Vortrag eröffnet ein neues Forschungsfeld und fragt, warum es, dreieinhalb Jahrzehnte nach dem Ende der DDR, noch immer ein neues ist.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der MLU Halle-Wittenberg

Bild (c) Peter Bachmann
07.10.2024
Der Herbst ist da! Und mit ihm das Herbst-/ Winterprogramm der [...]
16.01.2024
Eine Reise durch das 40jährige Filmschaffen der DDR. Monatlich zeigt das [...]
20.12.2023
Das „Literarische Roulette“, unser Büchermagazin mit MDR-Literaturredakteurin Katrin Schumacher gibt es [...]