Fr, 02.10.2026
19.00 Uhr
Grüner Salon
10.00 €
8.00 € ermäßigt
Vier Romane, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Die großartige Geschichtenerzählerin Anna Bolavá entwirft das soziale Geflecht einer Kleinstadt und begleitet eine Mutter und ihre Tochter, die sich dem Sog der Vergangenheit nicht entziehen können. („Bis zum Grund” Aus dem Tschechischen von Katharina Hinderer)
Tereza Boučková taucht tief in die Biografie eines Prager Hauses und damit in die Geschichte des 20. Jahrhunderts ein, indem sie den Schicksalen seiner Bewohnerinnen und Bewohner nachspürt. (“Das Haus in der Matoušova-Straße” Aus dem Tschechischen von Maria Sileny)
Petra Klabouchová hat einen literarischen Kriminalroman vorgelegt, der den Atem raubt: Als in Vimperk, nahe der deutsch-tschechischen Grenzregion, die Leiche einer Schülerin entdeckt wird, ist die Bevölkerung erschüttert. Die Ermittlungen rufen Erinnerungen an längst vergangenes Unrecht wach und bringen unverzeihliche Verbrechen ans Licht. (“An der Moldauquelle” Aus dem Tschechischen von Christina Frankenberg)
Jan Novák wiederum hat ein berührendes Buch gegen das Vergessen geschrieben, in dem er die Geschichte seiner Familie erzählt. Im Mittelpunkt steht sein Großvater, ein Bauer aus Mittelböhmen, der von den Verwerfungen der Geschichte und der Willkür des kommunistischen Regimes zermürbt wurde und seinen Enkel gleichermaßen fasziniert wie erschreckt. (“Stierkampf in Böhmen” Aus dem Tschechischen von Christina Frankenberg)
Die Autor*innen werden die Bücher gemeinsam mit ihren Übersetzerinnen vorstellen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Mitteldeutschen Verlag, gefördert durch Czech Literary Centre

Bild (c) Vera Marcikova, Adam Novak, privat
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