Do, 16.04.2026
19.00 Uhr
Kaminzimmer
Eintritt frei
Albert Ebert, geboren 1906 in Halle und dort 1976 gestorben, war eine hallesche Legende. Und die Zahl seiner Freunde und Verehrer ist wohl auch Legende. Am 26.04. jährt sich sein Geburtstag zum 120. Mal. Wolfgang G. Schröter schrieb über ihn: „Eberts hintergründiger Witz und sein im Wesentlichen autodidaktisch entwickelter künstlerischer Ausdruck blieben unberührt von den kulturpolitischen Forderungen der DDR. Die Bildwelten des ‚Rousseau von der Saale‘ reichen vom märchenhaft glücklichen Kinderfest bis zur abgründigen Groteske, sie schildern auf poetische Weise den Alltag der ‚kleinen‘ Leute.“
Ab seinem 60. Lebensjahr beschäftigte er sich intensiv mit der Lithografie. In Zusammenarbeit mit dem befreundeten Grafiker Helmut Brade schuf er sich damit ein neues Experimentierfeld. Die Radierungen und Lithografien wurden zumeist in kleinen Auflagen gedruckt; manchmal arbeitete Ebert später erneut an ihnen, so dass reizvolle Unikate entstanden.
Das Literaturhaus zeigt eine Auswahl der lithografischen Arbeiten Eberts. Wir danken Helmut Brade, der diese Werke aus seiner Privatsammlung uns zur Verfügung stellt.
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