Do, 22.10.2026
19.00 Uhr
Grüner Salon
10.00 €
8.00 € ermäßigt
Kein Haus steht im Nirgendwo
Als Christine Koschmieder aus der Suchtklinik entlassen wird, lässt sie sich auf die nächste Herausforderung ein: ein heruntergekommenes Haus umzubauen. Doch weder ein Haus noch ein Leben renovieren sich einfach so. Es braucht Mut, Handwerk und Überzeugungen.
Christine Koschmieder ist in den letzten 19 Jahren 21 Mal umgezogen. Sie hat Männer verlassen und verloren, drei Kinder zur Welt gebracht und ist zur Alkoholikerin geworden. Jetzt ist sie trocken und will ein paar Dinge anders machen. In einem Haus nur für sich. Doch ist ein Hauskauf weitab von der Großstadt nur der nächste Schritt in die Schrulligkeit? Wessen Geschichten gilt es zu entdecken, welche Bilder zu korrigieren, und wem gehören eigentlich die Häuser? – Nach dem großen Erfolg von »Dry« setzt Christine Koschmieder in »Ein Haus für mich« ihre Bestandsaufnahme fort. Ihr Memoir ist eine Ermutigung für alle, die gute Orte schaffen wollen.
Christine Koschmieder kam 1993 zum Studium nach Leipzig und machte zehn Jahre lang OffTheater, bevor sie die Literaturagentur Partner + Propaganda gründete. Ihr Debüt »Schweinesystem « war 2014 für den Aspekte Literaturpreis nominiert. Ihr autofiktionaler Roman “Dry” wurde im Literarischen Quartett einhellig gelobt. Zuletzt erschien ihr Roman “Frühjahrskollektion”. Seit 2023 lebt sie in Sachsen-Anhalt.
“Niemand schreibt wie Christine Koschmieder.” Heike Geißler
“Ein Buch über ›Rebellinnenträume‹ und Desillusionierung” Janina Fleischer, LVZ
Bild (c) Grit Hartung
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