Mo, 13.04.2026
19.00 Uhr
Grüner Salon
10.00 €
8.00 € ermäßigt
Sabine Wulff (gespielt von Karin Düwel), die von ihrem Freund zum Zigarettendiebstahl angestiftet wurde, wird 18-jährig aus dem Jugendwerkhof entlassen. Zu ihren Eltern möchte sie nicht zurück. Sie sucht sich eine Wohnung und nimmt eine Arbeit in der Schuhfabrik auf. Ihren Freund Jimmy (Manfred Ernst) liebt sie noch immer. Der Film fragt nach den Schwierigkeiten bei der Eingliederung einer jungen Frau in die DDR-Gesellschaft nach einem 18-monatigen Aufenthalt in einem Jugendwerkhof. Wie verhalten sich Mitmenschen ihr gegenüber? Erleichtern sie ihr den Neustart oder erschweren sie ihn? Wie verhält sich das Mädchen selbst? Mit welchen Vorurteilen sieht sie sich konfrontiert?
Sabine Wulff entstand nach dem Roman Gesucht wird die freundliche Welt des Schriftstellers Heinz Kruschel. Das Buch stieß nach seinem Erscheinen 1976 – insbesondere bei jungen Lesern – auf großes Interesse. In kurzer Zeit war die erste Auflage vergriffen. Der Erfolg des Buches ermunterte die DEFA zu einer Verfilmung. Für die Realisierung des Filmprojekts zeichnete Erwin Stranka (1935–2014) verantwortlich, der wie bei fast allen seinen Filmen auch das Drehbuch verfasste. Der Titel von Kruschels Roman war zunächst auch als Filmtitel vorgesehen. Eine Straßenbefragung brachte jedoch das Ergebnis, dass viele hinter dem Titel einen Dokumentarfilm vermuteten. Regisseur Stranka schlug daraufhin Blues für Sabine als Alternative vor – letztlich fiel die Wahl auf den Vor- und Zunamen der Hauptprotagonistin: Sabine Wulff.
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