Mi, 30.04.2025
19.00 Uhr
Grüner Salon
12.00 €
9.00 € ermäßigt
Bekannte Musikerinnen und Musiker über ihre Instrumente
Ein Musikinstrument ist ein prägender Teil des Lebens. Das gilt für alle, die gern musizieren, vor allem aber für professionelle Musikerinnen und Musiker. Sie verbringen abertausende Stunden damit, kennen jeden Winkel seines Klangkörpers, haben gemeinsame Routinen — und natürlich Erinnerungen: an frühkindliche Unterrichtsstunden, an geteilte Erfolge, an traumatisches Scheitern. Viele lieben ihr Instrument, manche verzweifeln an ihm, für alle aber stellt es viel mehr dar als ein Werkzeug zur Tonerzeugung. Der Schriftsteller Florian Werner versammelt Beiträge zu den unterschiedlichsten Instrumenten: von der Geige über die Gitarre, die Trompete, den Bass und die Drehleier bis hin zum elektronischen Sampler. Bekannte Größen aus Pop, Rock, Klassik und Jazz stellen in Texten und Bildern ihre musikalischen Lebensgefährten vor. Sie erzählen vom Suchen und Finden des richtigen Instruments, von gemeinsamen Erlebnissen auf und abseits der Bühne, von den Freuden des Spielens und den Qualen des Übens — und davon, wie ein unbelebter Gegenstand zu einem Wegbegleiter wird, den man nicht mehr missen will.
Mit Originalbeiträgen von Inga Humpe, Frank Spilker, Anne-Sophie Mutter, PeterLicht, Balbina, Jochen Distelmeyer, Masha Qrella, Steven Isserlis und vielen anderen
Florian Werner wollte ursprünglich selbst Musiker werden und schreibt jetzt erzählende Sachbücher und Prosa, war auch schon als Herausgeber zugange. Zuletzt erschienen: „Die Raststätte. Eine Liebeserklärung“ (Hanser Berlin 2021) sowie „Der Stuttgart Komplex. Streifzüge durch die deutsche Gegenwart“ (Klett-Cotta 2022). Er lebt mit Svenja Flaßpöhler und zwei gemeinsamen Kindern in Berlin.
Der in Schweinfurt geborene Jazzpianist und Komponist Michael Wollny gilt als einer der herausragendsten Musiker Europas. Bekannt wurde er durch seine Arbeit im Trio [em] mit Eva Kruse und Eric Schaefer und als Solokünstler und überzeugt mit seinem virtuosen und genreübergreifenden Stil. Wollnys Alben verbinden oft Einflüsse von Klassik, Avantgarde und Popmusik miteinander. Er hat mit Künstlern wie Nils Landgren, Heinz Sauer, Vincent Peirani und Joachim Kühn zusammengearbeitet und ist für seine unkonventionellen Kompositionen und seine improvisatorische Freiheit bekannt. Seit Jahren prägt er als Professor für Jazzpiano an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig eine neue Generation von Musikern.
Bild (c) Christian Werner und Jörg Steinmetz
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