Veranstaltungen

Mo, 30.05.2022
19.00 Uhr
Grüner Salon

8.00 €
5.00 € ermäßigt

„Ich schrieb ich schrieb: niemand der schrieb“ – Langer Abend für Wolfgang Hilbig

19 Uhr vol. 1 Nancy Hünger und Wilhelm Bartsch in Lesung und Gespräch

 

Nancy Hünger und Wilhelm Bartsch haben sich immer wieder, von jeweils anderen Ufern aus, auf die Suche nach einem der Großen der Literatur, Wolfgang Hilbig, gemacht und sich vor allem deshalb auch miteinander befreundet, gerade weil sie auch öfters verschiedener Ansicht sind. Nancy Hünger dachte zuletzt nach über Hilbig  in ihrem Essay „abwesenheit. Über Wolfgang Hilbig“ in der Stiftung Lyrik Kabinett München (2022) und Wilhelm Bartsch in seinem umfangreichen Nachwort-Essay „Neun Irrfahrten zu Hilbig“ im letzten Band der Hilbig-Werkausgabe im S. Fischer-Verlag Frankfurt/Main (2021). Auf diesen Fahrten begegneten sich auch häufig, und es ist, zum Glück, gar kein Ende dieser Reisen abzusehen, denn die Fahrten Hilbigs gehen auch in die Zukunft weiter.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Thüringer Literaturrat e.V. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen.

 

20.30 vol.2 Der Dichter der Nacht mit Michael Hametner und Dieter Kalka

 

Wolfgang Hilbig ist am 31. August 2021 achtzig Jahre alt geworden. Der aus Meuselwitz stammende Hilbig hätte in der DDR ein hoch zu rühmender Dichter sein können, stammte er als Heizer doch aus der Arbeiterklasse. Trotzdem ließ die DDR 1983 nur einen einzigen kleinen Band mit Gedichten und Prosa zu. Hilbigs Dichtung hatte sich Surrealismus und Symbolismus geöffnet, schloss sich der Moderne an und zeigte große Sympathien für Franz Kafka. Aus dem thüringischen Meuselwitz war ein Dichter der Weltliteratur gekommen.

Der Literaturkritiker und langjährige Radiosprecher Michael Hametner (MDR-Kultur) begibt sich auf die Spuren des Schriftstellers Wolfgang Hilbig, der sich eine nächtliche Welt aus Kohle und Kellerlicht erschuf, in der Traum und Wirklichkeit in sanften oder rasend-verzweifelten Bildern unaufhörlich ineinander übergehen.

Michael Hametner führt auf eine geheimnisvolle Textreise durch die Labyrinthe der Nacht. Der in Meuselwitz geborene und mit Hilbig befreundete Leipziger Liedermacher und Schriftsteller Dieter Kalka begleitet die Reise musikalisch mit Bandoneon und Gitarre und eigenen Erinnerungen an Wolfgang Hilbig.

 

 

Eine Veranstaltung, gefördert von der S.Fischer-Stiftung.

 

 

 

 

Foto (c) gezett

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