Veranstaltungen

Mo., 27.01.2020
19.00 Uhr
Grüner Salon

8.00 €
5.00 € ermäßigt

„Durch Hölle, Hass und Liebe“ Ein Abend über den Dichter Louis Fürnberg

„Alt möchte ich werden wie ein alter Baum/…/ mit Wurzeln tief, dass sie kein Spaten sticht“. Das schrieb ein Entwurzelter, der den Traum hatte, aus sagenhaft schmerzvollen Zeiten in eine menschenfreundlichere zu ragen. Der tschechoslowakisch-deutsche Schriftsteller Louis Fürnberg (1909-1957) wurde nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Prag 1939 verhaftet und gefoltert. Ihm gelang die Flucht und Emigration nach Palästina. Nach Kriegsende kehrte er nach Prag zurück. 1954 übersiedelte er nach Weimar. Hier war er als stellvertretender Leiter der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur tätig und war Mitherausgeber der Weimarer Beiträge. 1955 wurde er Mitglied der Deutschen Akademie der Künste. Im gleichen Jahr erlitt er jedoch einen Herzinfarkt, von dem er sich nicht mehr erholte. Er starb im Alter von 48 im Juni 1957.

 

Alexander Suckel im Gespräch mit Fürnbergs Tochter Alena. Ein Streifzug durch das reiche lyrische Werk, das zu Unrecht aus dem Bewusstsein der Moderne gefallen ist.

 

 

Foto: (c) Alena Fürnberg

March 2017
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