Veranstaltungen

Fr, 01.07.2022
17.00 Uhr
Großer Saal

8.00 €
5.00 € ermäßigt

DICHTUNG IM GESPRÄCH mit Mirjam Wittig „An der Grasnarbe“, Marie Siewert „Bruchstücke über das Nüchterne – in Kliniken“ und Lin Hierse „Wovon wir träumen“

Herausforderungen“

Bereits das fünfte Jahr in Folge haben sich Studierende der Germanistik mit aktuellen Debütromanen beschäftigt. Angesichts der kritischen Lebenslagen, mit denen alle Protagonistinnen dieser Texte konfrontiert sind, haben wir das Motto gewählt: Herausforderungen. Heute sind die Autorinnen eingeladen, sie lesen aus ihren Büchern und beantworten Fragen zu ihren Texten.

 

 

 

 

Mirjam Wittig: An der Grasnarbe (2022)

Dieser Debütroman handelt von einer Lebenskrise, über deren Gründe sich die Erzählerin Noa erst klar werden muss. Zurückgezogen auf einen Bauernhof einer ’Aussteiger‘familie tief in den französischen Alpen sucht sie nach der eigenen Mitte. Aber auch diese abgeschiedene Welt ist zerrüttet von den ökonomischen und ökologischen Problemen der Gegenwart. / Mirjam Wittig, geb. 1996, wurde für Vorarbeiten dieses Romans mehrfach ausgezeichnet; sie studierte in Hildesheim und war Mitherausgeberin der BELLA triste.

 

 

Marie Siewert: Bruchstücke über das Nüchterne – in Kliniken (2022)

Dieses Buch ist ein Essay, es besteht aus poetischen Reflexionen, Interviews, Fotografien und Zitaten aus Literatur und Fachwelt, es ist ein Versuch, damit die eigenen Erlebnisse als Angestellte eines halleschen Krankenhauses zu reflektieren. Ein kritischer wie offener Blick in die hiesige Lebens- als Arbeitswelt. / Marie Siewert, geb. in Erfurt, studierte Kulturwissenschaften in Frankfurt/O., seit 2017 lebt sie in Halle und studiert Kunst.

 

 

Lin Hierse: Wovon wir träumen (2022)

Als Tochter der in China geborenen und nach Deutschland migrierten Mutter sucht die Ich-Erzählerin nach ihrem eigenen Weg durch Familie, Rollen, Tradition und Lebenskonzepten. Diese Suche erscheint mühsam und nicht recht einlösbar. Es ist ein schmerzvolles Hin und Her zwischen Nähe und Abstand auch zur eigenen Mutter. / Lin Hierse, geb. 1990, hat u.a. Asienwissenschaften studiert, sie lebt und arbeitet in Berlin u.a. als Kolumnistin für die taz.

 

 

 

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der MLU.

 

 

 

 

 

Foto (c) Stefan Klüter (c) privat (c) Amelie Kahn-Ackermann

March 2017
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