Mo, 12.10.2026
19.00 Uhr
Grüner Salon
10.00 €
8.00 € ermäßigt
1796 erhält der junge Lyriker Friedrich Hölderlin (gespielt von Ulrich Mühe) eine Anstellung als Hauslehrer im Haus der Frankfurter Bankiersfamilie Gontard. Er unterrichtet die vier Kinder von Jakob Gontard (Michael Gwisdek) und seiner Frau Susette (Jenny Gröllmann). Hölderlin und Susette beginnen eine Affäre. Susette wird zu seiner Diotima, der er in seinem Briefroman Hyperion ein Denkmal setzt. Als Jakob Gontard von der Beziehung erfährt, verweist er Hölderlin des Hauses. Unter der tragisch scheiternden Liebe leiden die Verliebten sehr. “Hälfte des Lebens” zeichnet Hölderlins Lebensweg bis ins Jahr 1806 nach.
Der Filmtitel “Hälfte des Lebens” bezieht sich auf ein gleichnamiges Gedicht Hölderlins, das zu seinen berühmtesten zählt und erstmals 1804 in der Publikation Taschenbuch für das Jahr des Verlegers Friedrich Wilmans erschien. Der Titel verweist auch auf Hölderlins Biografie: Mit 36 Jahren wird er in eine Nervenklinik eingewiesen. Die zweite Hälfte seines Lebens verbringt er größtenteils in der Turmstube eines Tischlerhaushalts in Tübingen. Die produktive Phase seines Schaffens ist beendet. Der Turm trägt heute den Namen Hölderlinturm.
„Symbolisch gemeint ist damit auch, dass sich Hölderlin als Poet, Liebender und Revolutionär immer nur mit Halbem begnügen musste.“ (Heinz Kersten)
Bild (c) DEFA Stiftung
07.10.2024
Der Herbst ist da! Und mit ihm das Herbst-/ Winterprogramm der [...]
16.01.2024
Eine Reise durch das 40jährige Filmschaffen der DDR. Monatlich zeigt das [...]
20.12.2023
Das „Literarische Roulette“, unser Büchermagazin mit MDR-Literaturredakteurin Katrin Schumacher gibt es [...]