Mo, 07.04.2025
19.00 Uhr
Grüner Salon
10.00 €
8.00 € ermäßigt
1990 geriet das Leben der Noch-DDR-Schüler komplett durcheinander, ihre Altersgenossen im Westen glaubten, für sie würde sich durch die Deutsche Einheit nichts ändern. Das belegte damals die erste Ost-West-Jugendstudie.
Das war und blieb einmalig: 2.600 Schüler in Ost und West wurden Anfang 1990 für die erste gemeinsame Ost-West-Jugendstudie befragt, weitere 1.600 Kinder und Jugendliche sollten in einem Aufsatz Gedanken zu ihrer Zukunft aufschreiben – auf dem Höhepunkt einer Zeitenwende. Für die Noch-DDR-Schüler kam gerade alles in ihrem Leben ins Schwanken. Ihre Altersgenossen im Westen dagegen glaubten, für sie würde sich durch die Deutsche Einheit nichts ändern.
Heute lagern die Aufsätze, verpackt in 25 Pappkisten, im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung in Berlin. Bisher sind sie noch nicht erschlossen. Wer interessiert sich dafür, was Kinder damals zu sagen, zu schreiben hatten? Und: Was haben die Kinder von damals heute zu sagen? Vor allem: Wie findet man sie? Denn in den Kisten lagern 1.600 anonyme Aufsätze.
Moderation: Tobias Barth
Bild (c) Radio NRK
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