Veranstaltungen

Fr, 09.01.2026
19.00 Uhr
Großer Saal

Eintritt frei

Vernissage der Ausstellung „Sabine von Oettingen – tapfere Schneiderin & Co.“

 

Eine inszenierte Großdanksagung an ihre Wahlheimatstadt Halle an der Saale!

 

 

 

Ausstellung vom 09.01.-20.02.2026 im LHH

Öffnungszeiten: Di-Fr 13-19 Uhr

 

Gezeigt werden ausgewählte Arbeiten aus allen Bereichen des Schaffens der Künstlerin: Zeichnungen und Collagen/ Bilder namhafter Fotografen, die Sabine von Oettingen als Modell, Modefrau und Mutter zeigen/ eine Holzplastik des Berliner Bildhauers Hans Scheib/ Bühnenmodelle, die noch nicht das Licht der Welt erblickt haben. Ein Raum widmet sich ihren Kindern unter dem Motto: Künstlerin und Kinder – geht das?

 

 

Die Kostüm- und Bühnenbildnerin/Modedesignerin Sabine von Oettingen wurde 1962 in Berlin geboren. Ab 1979 hat sie in den Werkstätten des Berliner Ensembles gearbeitet und war Mitglied des Berliner Pantomimen-Theaters vom Prenzlauer Berg. Im Jahr 1985 erhielt sie den ordentlichen Berufsausweis als Kostüm- und Bühnenbildnerin durch das Ministerium für Kultur in Ost-Berlin, was die rechtliche Grundlage für eine freischaffende Tätigkeit war. 1987 reiste Sie aus der DDR aus und siedelte erst nach USA/Californien, kurze Zeit später nach West Berlin über. Nachdem sie dort im Jahr 1989 den Berliner Designerpreis Mode-Durchbruch Berlin gewann, begann ihr künstlerischer Werdegang und sie erhielt eine Einladung zur Haute Couture Nina Ricci in Paris. Es folgten Stipendien des Landes Sachsen-Anhalt und der Stiftung Kulturfonds Berlin. Seit 1985 arbeitete Sabine von Oettingen als Kostüm- und Bühnenbildnerin unter anderem am Deutschen Theater Berlin, dem Schauspiel Leipzig, dem Centre Pompidou Paris, den Opernhäusern von Halle und Nürnberg, an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin, in Saint Brieux, Bad Pyrmont, Brüssel, Jena, Rostock und am Theater Reutlingen. Als Modedesignerin machte sich Sabine von Oettingen national und international mit Ausstellungen und Mode-Performances u.a. in Paris, Brüssel, Berlin, Erfurt, Halle und im Jahre 2011 in New York an der NYU/Deutsches Haus, einen Namen. Dort konnte Sie bereits eine 8-wöchige Personalausstellung mit dem Berliner Fotografen Jürgen Hohmuth präsentieren. Sie erhielt dafür eine Projektfinanzierung der Kunststiftung Halle/Saale und der Bergischen Stiftungen. Für ihre langjährige Tätigkeit als Kulturbotschafterin des Bundeslandes wurde ihr im Jahr 2018 vom Ministerpräsidenten Dr. Rainer Haseloff der Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt verliehen. In ihrer Tätigkeit als Modedesignerin erarbeitete sie seit Jahren eine Spezialkollektion, welche sie in Teilen hin und wieder in bestimmten Ausstellungen zeigte, unter anderem in einer Kunsthandwerksausstellung in Südkorea, in der deutsche Handarbeit im Fokus stand. Diese Kollektion besteht aus sieben kompletten Outfits, gefertigt aus robustem englischen Waxcotton, teilweise „kurbelbestickt“ und mit aufwendiger Perlen-Stickerei versehen. Diese Kollektion heißt „Urban Tigers“ und sollte eines Tages einen Platz in einem geeigneten Museum finden, sodass sie vielen Menschen zugänglich ist. Das Deutsche Historische Museum in Berlin hat bereits mehrere andere Modelle der Künstlerin angekauft und diese Zeitdokumente werden oft in verschiedenen Ausstellungen national und international gezeigt. Hier werden einige detaillierte Bilder dieser Spezialkollektion der Künstlerin gezeigt.

 

 

 

Weitere Veranstaltungen:

 

 

23.01. 19 Uhr Grüner Salon Midissage (Filme und mehr)

15.02. 15 Uhr Ganzes Haus Finissage Abschlussfest – Musik – DJ

 

 

 

Bild (c) Sabine von Oettingen

 

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