Veranstaltungen

Do., 12.03.2020
19.00 Uhr
Grüner Salon

8.00 €
5.00 € ermäßigt

Halle am Meer: neue Niederländische Literatur

Drei junge niederländische Autoren stellen sich vor:

 

 

 

Daan Heerma van Voss  „Eine verspätete Reise“

„Als ich 2015 Auschwitz besuchte, habe ich Menschen gesehen, die im Tor zur Hölle Selfies machten. Sie lächelten ungläubig: dass sie dort wirklich standen, unter dem morbiden Schriftzug ‚Arbeit macht frei’.“ Daan Heerma van Voss’ Reise nach Auschwitz ist eine Ode an seinen Freund und Namenspaten Daan de Jong, dessen Eltern deportiert wurden. Das NRC Handelblad pries die Erzählung als einen „intelligenten Essay von einem begnadeten jungen Autor, der Worte findet, um seine Gefühle am einsamsten Ort der Welt auszudrücken“. Heerma van Voss hat einen Text voller emotionaler Wucht geschrieben, mit dem er uns allen die Frage stellt: Was heißt Gedenken heute?

 

Daan Heerma van Voss geboren 1986, Nachfahre des Industriellen und Pioniers der modernen Luftfahrt Sybrand Heerma van Voss, ist Autor und Journalist. Er verfasst Beiträge für internationale Zeitungen, darunter ›The New York Times‹, die amerikanische ›Vogue‹ und ›Svenska Dagbladet‹. ›Abels letzter Krieg‹ war sein erster Roman in deutscher Übersetzung.

 

Gerwin van der Werff „Der Anhalter“

Für Tiddo, Isa und ihren Sohn Jonathan soll es die Reise ihres Lebens werden, mit dem Wohnmobil durch Island – Tiddo erhofft sich nicht weniger als die Rettung seiner Ehe. Doch dann nehmen die drei einen merkwürdigen Anhalter mit, der immer neue Gründe findet, um weiter mitzureisen. Der Fremde durchbricht die Zurückhaltung Jonathans, fasziniert Isa und fordert Tiddo heraus. Wie weit geht ein Mensch, der Gefahr läuft, alles zu verlieren?

 

Gerwin van der Werf (1969) ist ein Autor, der an einer internationalen Schule Musik unterrichtet, ein Niederländer, der über Island schreibt, ein Kolumnist, der in einer Band spielt. Zwei seiner vier Romane schafften es auf die Longlist des Literaturpreises Libris Literatuurprijs.

 

Sanne Blauw „Der größte Bestseller aller Zeiten“

Zahlen begegnen uns überall: Sie bestimmen, was wir essen, wie schnell wir arbeiten oder wie wir uns fühlen. Vor allem in den Medien scheinen Zahlen glasklare Botschaften zu senden: über gute oder schlechte Entwicklungen, besorgniserregende Zustände oder verlockende Chancen. Doch können wir ihnen wirklich trauen? Und warum scheinen sich die vielen unbestechlichen Zahlen allzu oft zu widersprechen?

 

Sanne Blauw, geboren 1986, ist Ökonometristin und Journalistin. Als Datenkorrespondentin für die niederländische Zeitung »De Correspondent« schreibt sie in ihrer viel gelesenen Kolumne über den großen Einfluss, den Zahlen auf unser Leben haben.

 

 

Moderation: Katharina Borchardt

 

Fotos: (c) Fjodor Buis (van der Werf)/ Sander Troelstra  (van Voss)/ Lise Straatsma (Blauw)

 

 

 

 

March 2017
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